Rumensee und Schübelweiher  bei Küsnacht ZH




Beide Gewässer sind künstlich aufgestaut und werden vom Kusenbach gespiesen der zwischen den Weihern den Hang hinunter fliesst. Der Rumensee diente als Wasserreservoir für eine Mühle und eine Sägerei in Zollikon. Der Schübelweiher für eine Baumwollspinnerei am Ausgang des Tobels von Küsnacht. Im Winter dienten sie natürlich auch zur Eisproduktion, damit im Sommer das Bier schön Kühl blieb.
 
Der Schübelweiher machte vor einiger zeit von sich reden, weil er den Roten Sumpfkrebs, ein illegaler Einwanderer aus Nordamerika, beherbergt. Der Krebs ist eine Gefahr für die einheimischen Arten, weil er ein agressiver Fresskonkurrent ist. Er kann aber auch die Krebspest übertragen. Die heimischen Krebse sterben daran, der Rote Sumpfkrebs ist dagegen immun. Um den Schübelweiher entzündete sich damals eine Kontroverse, ob man für die Eindämmung des Fremdlings Gift einsetzen darf. Mittlerweile hat sich aber der Agressor schon munter weiterverbreitet.
Es gibt drei einheimische Krebsarten in der Schweiz. Der Edelkrebs, der Dohlenkrebs und der Steinkrebs. Vier Arten sind zugewandert. Der Galizierkrebs (aus Osteuropa), der Signalkrebs (aus Nordamerika), der Kamberkrebs (aus Nordamerika), und der Rote Amerikanische Sumpfkrebs (aus Nordamerika).
 
 

Rumensee & Schübelweier, Küsnacht ZH
Grösse Rumensee: 230 x 80 Meter
Grösse Schübelweier: 340 x 70 Meter
Koordinaten 687' / 242'
 
Beide Seen können auf gut ausgebautem Uferweg umrundet werden.

Impressionen:
Der Rumensee.

Das Klubhäuschen beim Picknickplatz.

Der Schübelweier.

Ein Gewitter zieht auf!

Die Kolbenente. Laut Vogelwarte Sempach gibt es nur noch 50 bis 100 Paare in der Schweiz. http://www.vogelwarte.ch

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