Beide Gewässer sind künstlich aufgestaut und werden vom Kusenbach gespiesen
der zwischen den Weihern den Hang hinunter fliesst. Der Rumensee diente als
Wasserreservoir für eine Mühle und eine Sägerei in Zollikon. Der Schübelweiher
für eine Baumwollspinnerei am Ausgang des Tobels von Küsnacht. Im Winter dienten sie
natürlich auch zur Eisproduktion, damit im Sommer das Bier schön Kühl blieb.
Der Schübelweiher machte vor einiger zeit von sich reden, weil er den Roten Sumpfkrebs,
ein illegaler Einwanderer aus Nordamerika, beherbergt. Der Krebs ist eine Gefahr
für die einheimischen Arten, weil er ein agressiver Fresskonkurrent ist.
Er kann aber auch die Krebspest übertragen. Die heimischen Krebse sterben
daran, der Rote Sumpfkrebs ist dagegen immun. Um den Schübelweiher entzündete
sich damals eine Kontroverse, ob man für die Eindämmung des Fremdlings Gift
einsetzen darf. Mittlerweile hat sich aber der Agressor schon munter weiterverbreitet.
Es gibt drei einheimische Krebsarten in der Schweiz. Der Edelkrebs,
der Dohlenkrebs und der Steinkrebs. Vier Arten sind zugewandert. Der Galizierkrebs
(aus Osteuropa), der Signalkrebs (aus Nordamerika), der Kamberkrebs (aus Nordamerika),
und der Rote Amerikanische Sumpfkrebs (aus Nordamerika).
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